Das Konzept von Prima-Klima-Regen

WASSER FÜR ALLE

 

Wie entsteht REGEN in der Natur?

In Europa kommen die Regenwolken oft aus dem Island-Tiefdruckgebiet. Wer schon einmal dort war kennt die starken Winde. Sie peitschen das Wasser auf, zerstäuben und verdunsten es. Je mehr Wasser verdunstet, umso mehr steigt die Luftfeuchtigkeit an. Wenn die Luft den sog. Taupunkt erreicht hat bilden sich kleine Nebeltröpfchen  —  es entstehen Wolken.  Die Nebeltröpfchen werden immer dicker und irgendwann werden sie so dick und schwer, dass sie zur Erde fallen.

Auch Bäume verdunsten Wasser, das sie im Wurzelbereich im Humus gespeichert haben oder aus dem Grundwasser mit Hilfe der Sonnenenergie nach oben pumpen und transpirieren. Die Erde insgesamt war einmal doppelt so stark bewaldet als heute. Zum Beispiel waren die Küsten des Mittelmeeres ganz grün durch große Waldgebiete. Heute kennen wir die Mittelmeerküsten meist nur verkarstet, vielleicht mit Gebüsch aus Sträuchern mit ledrigen Blättern oder stacheligen Hecken, der Macchie bewachsen. Der fehlende ehemalige Waldbewuchs muss zur  Herstellung eines natürlichen Gleichgewichtes regeneriert werden. Um Wälder entstehen zu lassen bräuchte man regelmäßigen Regen. Alle Abfälle der Bäume werden zu Humus, dem Träger der Bodenfruchtbarkeit. Im Humus könnten Gigatonnen Kohlenstoff zusätzlich gespeichert werden, wenn nicht weltweit mit chemischem Stickstoffdünger dieser Humus immer wieder zerstört würde. Jeder studierte Landwirt hat den sog. Primingeffekt gelernt, durch den der Humus per Stickstoffüberschuss im Boden zerstört wird.

Der fehlende Humusgehalt macht die Böden empfindlich für Wind- und Wassererosionen, wodurch unsere Böden versteppen und verwüsten. In den vergangenen Jahren sind einige Staubstürme und Starkregen auch über Deutschland gefegt, die den mangelnden Humusgehalt verdeutlicht  haben.

Durch Abholzungen seit über 3000 Jahren ist an den Wäldern der Erde Raubbau getrieben worden. Im Wald wird bei der Photosynthese Lichtenergie in chemische Energie überführt.  Es entstehen Zucker,  Stärke und Cellulose – also Holz und es werden Wasser und Sauerstoff ausgeschieden. Im Humus der Wälder wird der Kohlenstoff fixiert. Der Wald wirkt im Sommer kühlend durch das verdunstende Wasser und damit wohltuend auf Mensch und Natur; er sorgt für ein ausgeglichenes gesundes Waldklima. Wälder sollten daher möglichst immer in der Hauptwindricht-ung zu Städten liegen, damit diese gut klimatisiert und belüftet werden.

30% der Landfläche der Erde ist heute noch bewaldet. 29 Millionen Quadratkilometer, das entspricht 290 Milliarden Hektar (Quelle WWF).  Wald speichert Feuchtigkeit im Boden und gibt sie über sein Blattwerk nach und nach wieder ab. Dadurch hilft er, die Feuchtigkeit in das trockenere Hinterland zu transportieren.

PRIMA-KLIMA-Regen (PKR) möchte den natürlichen Regenentstehungsprozess fördern, damit nach und nach wieder Wälder wachsen, wo heute Trockensteppe herrscht, um in den Übergangsgebieten zu den eigentlichen Wüsten, menschenwürdige Klimaverhältnisse zu schaffen. Das wäre eine nachhaltige Landschaftsgestaltung, welche die Ursachen von Hunger und Armut bis hin zu Kriegen mit ihren Flüchtlingsströmen verringern könnte.

PKRegen geht von der Beobachtung aus, dass auflandige Winde mit technisch unterstützter Feuchtigkeit befrachtet werden können, um diese in die trockenen Gebiete zu tragen. Die Methode sollte dringend systematisch erforscht werden. Die gedanklichen Voraussetzungen dazu sind vorhanden und sollten hinterfragt und erprobt werden, um die zu erwartenden zunehmenden  Trockenheitsperioden abzumildern, besser noch, abzuwenden.

 

 

Abb.   Auf- und ablandige Winde

2016 – 18 gab es weltweit ausgedehnte Trockenheiten, die zu Feuersbrünsten und Hungersnot geführt haben. Solche Wetterkonstellationen gibt es immer wieder. Sie sind durch moderne meteorologische Methoden teilweise vorhersehbar und könnten mit den ökologisch-nachhaltigen technischen Mitteln möglicherweise beeinflusst werden.

Der gesamte Wasserkreislauf der Erde wird innerhalb von 10 Tagen 1mal umgesetzt. Durch die Anreicherung  auflandiger Winde mit Feuchtigkeit könnte die Verteilung der Niederschläge zu Gunsten des Festlandes geändert werden, denn die meisten Niederschläge fallen über den Ozeanen.

 

Abb. 2 : Technik der Abwasser-Reduktion durch Verdunstung

PKR möchte anregen, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, um die berechenbaren notwendigen Regenmengen durch regenerierbare Energietechnik zu erzeugen. Das heißt, mit Hilfe von Wind und Sonnenenergie so viel Meerwasser passiv (durch Verdunstung aus technisch befeuchteter Fläche) oder aktiv (durch z.B. turbomister = Vernebelung, also durch Vergrößerung der Wasseroberfläche um das sechstausendfache) zu verdunsten, damit entsprechende Wolken entstehen, welche kostenlos mit dem Wind in die trockenen Festlandsgebiete transportiert werden und dort nachts bei Abkühlung, durch Kaltluftschichten oder Höhersteigen an Bergen in kühlere Schichten zur Kondensation gelenkt werden . Unser wertvolles süsses Trinkwasser entsteht zunächst überwiegend aus verdunstetem Meerwasser.  2/3 der Erdoberfläche ist mit Meerwasser bedeckt, d.h. potenziell ist also eigentlich genug Wasser vorhanden. Mit technischen Verdunstungseinrichtungen siehe Bild 3  könnte mehr Meerwasser verdunstet werden, das trockenen Ländereien mit den entsprechenden Winden zugeführt werden könnte.

Bildmontage: Pontons und Turbomister

 

Abb 3 :  Meerwasserverdunstung auf  Pontons mit Hilfe von Wind- oder Wasserströmungsenergie in Wasserparks, die gleichzeitig der Fischzucht dienen.

Die Quellen des Nils brauchen Regen, damit die Anrainerstaaten um das Wasser nicht Krieg gegeneinander führen müssen. Der Rhein braucht Regen, damit u.a. die Großstädte ihr Trinkwasser einfacher aufbereiten können. Alle Flüsse weltweit brauchen mehr Wasser, um es als Trink-, Bewässerungs- und Brauchwasser nutzen zu können. An vielen Orten der Erde wird heute schon den Menschen das Trinkwasser durch Industrie-unternehmen weggenommen, um es dann teuer an sie zu verkaufen.

 Zum Beispiel: Rotes Meer

Am Roten Meer befindet sich das Zentrum der größten Landmasse der Erde. Der Sinai ist ein Gebirge, an dem feuchte Luftmassen mit auflandigen Winden mehr als 2000m hoch in kühlere Luftschichten geblasen werden können, wo sie zu Wolken kondensi eren und abregnen können. Nach Westen, zur Sahara hin, sind ebenfalls Gebirge, die Feuchte nach oben transportieren können. Wenn wir weltweit auflandige Winde gezielt mit mehr Feuchtigkeit befrachten, wird auch mehr Regen fallen, den wir nutzen können. Ausserdem entsteht bei der Verdunstung von großen Wassermengen Tiefdruck, der für das in Bewegungbringen von Hochdruckzellen genutzt werden könnte. Dazu muss geforscht werden; auch im Hinblick darauf, dass langfristig gesehen unser Wettergeschehen möglicherweise einseitiger, sprich langsamer wird, wenn die Hochdruckgebiete sich ausdehnen.

Die Politik muss den Auftrag geben, diese Methode für den kostengünstigen Feuchtigkeitstransport zu erforschen. Geld kann damit erst in zweiter Linie verdient werden, wenn der Regen gefallen ist. Deswegen hat diese Methode noch niemand aufgegriffen, auch wenn sie naheliegend ist. Möglicherweise  können  lebenswerte Landschaften mit dieser Methode gestaltet werden.

„Macht Euch die Erde Untertan…“ heißt es in der Thora und der Bibel.          

Sonnen- und Windenergie hat uns die Natur dafür gegeben.

Also:     „Wohlan – fangt an, die Erde besser zu machen.“

DIE KOSTENBERECHNUNG  und  Gegenüberstellung zu Entsalzungsanlagen folgen.

Angewandte Meteorologie

Hiermit soll auf das Verteilungsproblem von Wasser aufmerksam gemacht werden.
In grossen und sehr teuren Weltkongressen wird der Wassermangel zelebriert, verwaltet und festgeschrieben, statt die technischen Möglichkeiten der Wettervorhersage dazu zu benutzen, um die Feuchtigkeit sinnvoll zu verteilen.

Der meiste Regen fällt über den Ozeanen.

2/3 der Erdoberfläche besteht aus Meerwasser, das man in heissen Klimaten, also dort, wo es fehlt, auf den heissen Sand blasen oder mit technischen Mitteln in die Luft verdunsten könnte, um es als Regen mit auflandigen Winden an Gebirgen abregnen zu lassen. So käme es der gesamten Natur und den Menschen zugute.

Es wird Zeit, dass wir der Erde und ihren Bewohnern helfen, das ausreichend vorhandene Wasser natur- und menschengemäss zu verteilen – und zwar kostengünstig, ökologisch und für alle.
Die Forschung dazu muss jetzt endlich begonnen werden, statt Kriege gegen Flüchtlinge und über die Wassernutzung zu führen.

Worauf warten wir?
Seit Jahrzehnten streiten die Anrainerstaaten der Nilquellen um das Nilwasser. Den Mangel zu verwalten, macht keinen Sinn —->

„Wir brauchen mehr süssen Regen!“

Nochmal: Mehr sauberes Süßwasser kommt durch Meerwasser, das durch Verdunstung mit der Hilfe meteorologischer Daten in Regen überführt wird, wenn die Winde die angefeuchtete Luft auf ein Gebirge in die Höhe tragen. Dieses Regenwasser in entsprechenden Landschaften  zu speichern und mit Hilfee von Wäldern und den Winden ins Hinterland tranportieren zu lassen, ist eine weitere Kulturmaßnahme, die regional schon bewußt genutzt wird (z.B. (Retentionslandschaften in Portugal –>www.tamera.org).
Wenn die Verdunstungsanlage dazu einmal installiert ist, kann Regen mit einem Bruchteil der Kosten der bisher praktizierten Meerwasserentsalzung per Knopfdruck gewonnen werden.
Aber die Erforschung der optimalen Verdunstung und ihrer Steuerung müsste nun endlich begonnen werden.
Die Meteorologie ist nicht nur für Touristen da, die immer nur Sonnenschein als „schönes“ Wetter definieren. Sie muss auch der Landwirtschaft und der Bevölkerung zur Ernährung dienen durch die Vorhersage wann welche Winde als Transportmittel für feuchte Luftmassen gebraucht werden können.
Die Vorhersagen sind ja eigentlich schon sehr genau, was fehlt, ist die praktische Anwendung in der Verdunstungstechnik.
Mit solchem, kostenlos durch die auflandigen Winde transportiertem Regen könnten Landschaften und Menschen versorgt und Armut bekämpft werden, weil der Transport durch die Winde kostengünstig ist.

Wo der Regen wann abregnet, muss ein Forschungsziel sein, das regional zu erforschen ist.

Hiermit wird darauf hingewiesen, dass es möglich ist, die Regenmenge, die auf das Festland fällt, positiv und sicher auch kostengünstig zu beeinflussen.

 

Zur Forschungsfinanzierung:

Diese Forschung muss multilateral erfolgen.

Gestalte die Ztukunft der Langfrist-Investitionen mit Mehrfachnutzung.

Mehrfachnutzung durch transportable Wasserparks —->

Shaping the Future of Long-Term Investing, Infrastructure and Development

 

 System Initiative

Creating value for society by efficiently financing the world’s most pressing opportunities and responding rapidly to long-term risks.

Today’s world is excessively driven by short-term pressures. The investment community, spanning venture capitalists to sovereign wealth funds, holds trillions of dollars in assets. By allocating capital to countries, industries and individual businesses, the community has significant influence on the business practices of their investees, and acts as a key influencer in shaping a long-term and sustainable global economy. Given their roles in the investment value chain, private and institutional investors along with corporate boards have the power to act as champions of long-term thinking.

In this spirit, our Platform focuses notably on long-term investing, including asset stewardship, infrastructure financing, pension reform and corporate leadership.

We are building a coalition of over 100 partners, including companies, policy-makers, pension funds, asset managers and insurance companies, to drive consensus on investment reforms that address global challenges.

 The importance of infrastructure as a key driver of growth, competitiveness and social well-being is well established. Yet, a significant number of economically viable infrastructure investments are not moving forward. Short political cycles, short-term investment horizons, a lack of viable financing structures, inappropriate risk assessment frameworks and a lack of long-term vision mean that much needed investment does not flow to infrastructure and development – causing a $1 trillion annual shortfall towards a $4 trillion demand in infrastructure alone. This problem will only get worse, as infrastructure ages in developed economies, and new pipelines of projects are needed in the world’s fastest growing emerging economies.
This initiative aims to serve as a global thought leadership incubator that explores how governments and the private sector – long-term investors particularly – can take action to crowd-in more investment in public infrastructure.  

(entsprechend den Tiefdruckgebieten werden Wasserparks transportiert oder fest installiert)

PKR =Long-Term Investing to Ocean-Rain

by Seawinds = PRIMA-KLIMA-REGEN

Regengrenzen ins Landesinnere verschieben mit PKR:

Verdunstung erzeugt Tiefdruck

Auflandige Winde an Gebirgen verschieben die Süß-Wasservorräte bis zu den Gebirgen:

Dort werden Bäume gepflanzt mit Hilfe von Ozean-Süßwasser (Ocean-Rain by seawinds).

Die Bäume erzeugen natürliches Feuchtklima — > Landwirtschaft wird möglich.

Und überschüssiger Ocean-Rain unterstützt den Vormarsch der Agrarkultur bzw. Trockensteppe kann zu fruchtbarer Steppe werden

 

Beispiele von strukturellen Trockenheitsgebieten, die technisch verbessert werden könnten:

—- > EVALUIERUNG : Wo gibt es wie oft auflandige Winde, die mit technischer Feuchte befrachtet werden könnten.

Regionale Wetterdienste einbinden

Die regelmäßigen tagesperiodischen Windwalzen nutzen oder erforschen

z.B.

Australiens riesige Steppen

Südamerika: Chile

Kalifornien :  Feuer + Trockenheitsgebiete

Portugal

Spanien

Südafrika

 

Know-How der Kleintechnologie  nutzen, um  feuchte Luftmassen biotechnisch in höhere Luftschichten zu transportieren —> Wirbelstromtechnik des Schauberger Prinzipes.

Link dazu:

Meine Emailadresse: info@johannes-fetscher.de